8. Verkehr, Umwelt und Energie

 
Bilanz 2008-2013:
In ersten Planungen des Projekts Binnenhafen-Nooröffnung hatte das Bauamt die Idee, die Durchfahrt von Borby in die Innenstadt ausschließlich über die B 76 stattfinden zu lassen. Wir haben von Anfang an eine solche Abkopplung Borbys von der Innenstadt abgelehnt und das Bauamt hat sich dieser Sichtweise schlussendlich auch angeschlossen.

Auf Betreiben der FDP hat die Ratsversammlung in einem Antrag mehrerer Fraktionen beschlossen, dass sich Eckernförde nicht an der StadtRegionalBahn Kiel beteiligt. Dieses Prestigeprojekt brächte für unsere Stadt keinerlei Verbesserung in der Anbindung nach Kiel, verursachte dafür aber direkte jährliche Kosten zwischen 410.000 und 1.333.000 Euro. Dazu kämen durch den Kreisanteil noch Kosten für die Erhöhung der Kreisumlage.

Den Beauftragung der Stadtwerke mit der Beleuchtung des öffentlichen Raums haben wir unterstützt. Durch die nun beginnende Umrüstung der Beleuchtung auf moderne Technologie spart die Stadt Energiekosten und senkt die Lichtverschmutzung. Gleichzeitig werden die Stadtwerke in ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gestärkt. Auch davon profitiert die Stadt als alleiniger Eigentümer.

Bei der Überplanung des Lornsenplatzes hat die FDP durchgesetzt, dass der bisherige Wohnmobilstellplatz am Grünen Weg nicht überbaut wird. Damit kann er künftig als zusätzlicher Parkraum genutzt werden und steht bei einer möglichen Neugestaltung des Lornsenplatzes in der Zukunft als mögliche Verkehrsfläche zur Verfügung.

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Für die FDP stehen hinsichtlich des Verkehrs in unserer Stadt Änderungen an, auf welche die Politik reagieren muss. Eine Herausforderung stellt vor allem der Innenstadtbereich dar. Dabei ist es uns wichtig, die gute verkehrliche Erreichbarkeit der Eckernförder Innenstadt auch künftig sicherzustellen.
Nach Abschluss des vierspurigen Ausbaus der B76 ist es unser Ziel, die Verkehrsströme entsprechend zu verlagern. Zurzeit drängen sich ungefähr 19.000 Autos am Tag durch die Reeperbahn. Um eine Verlagerung des Verkehrs zu erreichen, setzen wir uns für eine Verkehrsberuhigung der Reeperbahn zumindest im Bereich des Bahnhofsvorplatzes ein. Von Borby in Richtung Kiel und Rendsburg soll der Verkehr zukünftig über die Noorstraße auf die B76 fließen.

Um Eckernförde auch für Radfahrer attraktiver und vor allem auch sicherer zu machen, treten wir für ein gleichberechtigtes Radwegenetz ein. Hierzu zählen vor allem gerade Überführungen der Radwege an Kreuzungen. Die dort mancherorts vorhandenen Verschwenkungen stellen eine nicht unerhebliche Gefahrenquelle dar. Auch sollen entsprechende Fahrbahnmarkierungen farblich mit geeigneten Mitteln aufgebracht werden, um so die Teilnahme am Straßenverkehr für Radfahrer sicherer zu machen. Zukünftig möchten wir die weitere Entwicklung zusammen mit den entsprechenden Fachverbänden planen, umso ein fahrradfreundliches Eckernförde zu gestalten.

Leider wird das Thema der StadtRegionalBahn Kiel von anderen politischen Parteien immer wieder in die Diskussion gebracht, obwohl das Projekt praktisch tot ist. Die FDP sieht in diesem weder technisch noch finanziell seriös umsetzbaren Prestigeprojekt keinerlei Nutzen für Eckernförde. Eine Taktverdichtung zwischen Kiel und Eckernförde ist aufgrund der eingleisigen Führung nicht realistisch. Vielmehr ist mit überbordenden Kosten zu rechnen, ohne dass ein Vorteil für unsere Stadt erkennbar ist. Nicht ohne Grund haben sowohl die Eckernförder Ratsversammlung als auch der Kreistag Rendsburg-Eckernförde eine Beteiligung an der StadtRegionalBahn klar abgelehnt. Zu diesen Beschlüssen steht die FDP.

Wer hingegen versucht, mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Rendsburg oder nach Schleswig zu gelangen, wird die schlechten Verbindungen gerade in den Abendstunden bestätigen können. Aus Sicht der FDP bestünde vielmehr hier ein Bedarf, die Verbindungen des öffentlichen Personennahverkehrs zu verbessern.
Wir begrüßen den Bau von umweltschonenden Blockheizkraftwerken durch die Stadtwerke Eckernförde. Ebenso unterstützt die FDP ausdrücklich die Stadtwerke auf dem Weg, einen Strommix ohne Atomstrom anzubieten. Die Stadtwerke haben von der Stadt den Betrieb der öffentlichen Straßenbeleuchtung übernommen. Hier setzen wir uns dafür ein, dass der eingeschlagene Weg der Umrüstung auf LED-Technik konsequent weiter gegangen wird. Denn damit wird Energie eingespart und Lichtverschmutzung vermieden.

Wie Sie als Bürger hat auch die Stadt mit steigenden Energiekosten zu kämpfen. Wir wollen deshalb die Überprüfung der städtischen Gebäude im Hinblick auf ihre Energieeffizienz fortsetzen. Auf Basis dieser Überprüfung soll dann entschieden werden, an welchen Gebäuden energetische Maßnahmen wie beispielsweise Wärmedämmung umgesetzt werden sollen.

7. Städtebauliche Entwicklung 9. Transparenz