5. Kultur

 
Bilanz 2008-2013:
Während der vergangenen Ratsperiode hat die FDP auf die Erstellung eines kurzen, allgemeinverbindlichen Kulturkonzeptes hingewirkt, das mittlerweile vorliegt. Für die Errichtung des Fischräuchereimuseums in privater anstelle von städtischer Trägerschaft haben wir unsere Zustimmung erteilt und Unterstützung zugesagt.

Ebenso haben wir uns dafür eingesetzt, dass das Naturfilm-Festival Green Screen mit einer finanziellen Unterstützung der Stadt auch künftig weithin für unsere Stadt wirbt und den Besuchern unvergessliche Erlebnisse liefert.

Das Künstlerhaus hat mit unserer Unterstützung finanzielle Mittel zum Umbau und zur Sanierung erhalten, damit es künftig stärker in die Stadt ausstrahlen kann.

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Für die Ausgestaltung des kulturellen Angebotes der Stadt Eckernförde ist ein Mix aus traditionellem Alten und modernen Neuem wünschenswert. Der historische Zusammenhang Eckernfördes als Stadt am Meer und ehemalige Fischerstadt soll nach unserer Vorstellung das kulturelle Leben ebenso prägen, wie die Offenheit für neue Kunstformen und Medien.

An das historische Eckernförde wird die Errichtung und das Betreiben des Fischräuchereimuseums erinnern und die, so eng mit Eckernförde verknüpfte Tradition des Fischräucherns für kommende Generationen begreifbar machen. Die Errichtung des Fischräuchereimuseums zeigt, wie sehr eine Stadt wie Eckernförde angewiesen ist auf private Initiative und Unterstützung. Nur so ist ein qualitativ hochwertiges Kulturangebot zu erreichen. Die Wertschätzung einer solchen Eigeninitiative kann und wird die finanzielle Unterstützung im Rahmen der städtischen Möglichkeiten sein.

Ebenso sind die niederdeutsche Kultur und die plattdeutsche Sprache mit Eckernförde verbunden. Eine Förderung gegen das Vergessen dieses Kulturgutes erachten wir als erstrebenswert.
Mit seiner Lage am südlichen Rand von Südschleswig, einer Region an der Schnittstelle zwischen Deutschland und Dänemark, entsteht in Eckernförde ein Schmelztigel von Kultur der dänischen Minderheit und der deutschen Mehrheit der Bevölkerung. Genau dies verleiht diesem Landesteil seinen ganz individuellen Reiz und bereichert ihn.

Offen für Neues und Junges sollte Eckernförde sein, damit die Stadt für alle Generationen kulturell attraktiv bleibt. So werden wir uns dafür einsetzen, dass Eckernförde schnellstmöglich ein neues Kino erhält, ohne das die kulturelle Qualität der Stadt als Mittelzentrum bereits spürbar leidet.

Weiterhin wird die FDP sich dafür einsetzen, dass genügend finanzielle Mittel zur Ausgestaltung eines großen kulturellen Angebotes zur Verfügung stehen. So muss das Green Screen Festival, das mittlerweile fest mit dem Namen Eckernfördes verbunden und zum Aushängeschild für die Stadt geworden ist, ebenso Bestand haben wie die Konzerte am Südstrand oder Rathausmarkt.

Die Renovierung des Künstlerhauses haben wir mitgetragen. Eine weitere Förderung machen wir abhängig von der zugesagten Erhöhung der Außenwirkung.

Das Kulturkonzept in der vorliegenden Form haben wir ausdrücklich begrüßt. Wir sind der Auffassung, dass das reichhaltige kulturelle Angebot der Stadt wesentlich getragen wird von der Eigeninitiative engagierter Menschen, die kulturelle Ziele und Aufgaben in Vereinen und Verbänden entwickeln und verfolgen. Zusammen mit privaten Geldgebern und der städtischen Kulturpolitik haben sie eine vielfältige Kulturszene geschaffen haben und erhalten diese aufrecht. Das Kulturkonzept mit seinen angeschlossenen Förderrichtlinien umschreibt einen modernen Kulturbegriff und zeigt auf, in welchem Rahmen Kultur stattfinden kann. Es bezieht die Interessen von Jugendlichen mit ein und fördert Eigeninitiative, indem ein transparenter, einheitlicher Maßstab für die finanzielle Förderung vorgegeben wird. Dies schafft Sicherheit für alle Kulturschaffenden.

4. Bildung 6. Wirtschaft und Tourismus