4. Bildung

 
Bilanz 2008-2013:
Die weitere Entwicklung der Eckernförder Schulen wurde durch die Verabschiedung des Schulentwicklungsplanes festgelegt. Dabei hat sich die Ratsmehrheit den Vorstellungen der FDP angeschlossen. Erfolgreich haben wir uns für den Erhalt der Fritz-Reuter-Grund- und Regionalschule als einzig weiterführende Schule in Borby eingesetzt. Daraus resultiert, dass die Schule sich wachsender Nachfrage im Sekundarbereich erfreuen kann. Der Erhalt der Insel an dieser Schule hat als Bindeglied zur wohnumfeldbezogenen Kinder- und Jugendarbeit zur Festigung dieses Standortes geführt.

Die FDP hat trotz der Sparbemühungen alle Ausgaben für die bauliche Instandsetzung von Schulen und den notwendigen Bau von Mensen aus tiefster Überzeugung mitgetragen. Das gilt auch für den Bereich der Schulhofgestaltung, weil wir der Überzeugung sind, dass die Schule insgesamt eine attraktive, motivierende und gesunde Lernumgebung bieten soll.

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Die FDP Eckernförde setzt sich weiterhin dafür ein, dass das Land mittelfristig die Bildungspolitik kommunalisiert. Derzeit sind die Kommunen lediglich für den Betrieb der Schulgebäude zuständig. Der Lehrbetrieb wird jedoch durch das Land gesteuert. Würden beide Aufgaben in der Hand der Kommunen liegen, so könnte eine sinnvollere, schnelle Abstimmung beider Bereiche auf die entsprechenden Belange der einzelnen Kommune erfolgen. Wir sind uns sicher, dass diese Maßnahme in Verbindung mit der Einführung von Bildungsgutscheinen und Schulen in freier Trägerschaft die Bildungspolitik von überflüssiger Ideologie befreit. Über den Wettbewerb freier und staatlicher Schulen wird bei verbesserter Wahlfreiheit der Eltern die Qualität des Bildungsangebotes deutlich erhöht. Den Bildungspolitikern auf Landesebene gehört die Verantwortung entzogen. Sie können ihr nachweislich nicht gerecht werden.

Im Zuge dessen sollen Schulen in freier Trägerschaft den staatlichen Schulen gleichgestellt werden.
Wir wollen den Schulentwicklungsplan weiterhin umsetzen, ihn jedoch dabei der tatsächlichen Entwicklung anpassen. Dabei ist die Gleichstellung aller Eckernförder Gemeinschaftsschulen sicherzustellen. Es darf keine Gemeinschaftsschule zweiter oder dritter Klasse entstehen. Die wesentlichen Entscheidungen über zentrale Fragen zur Schulgestaltung sollen durch Entscheidungen der Schulkonferenzen vorbereitet werden. Wir wollen nicht über die Köpfe der Beteiligten hinweg entscheiden.

Wichtig ist für die FDP der Erhalt einer weiterführenden Schule am Schulstandort Borby.
Wir wollen, dass für Schüler, deren Eltern aufgrund der beruflichen Situation auf die Betreuung außerhalb der Schulzeiten angewiesen sind, weiterhin ein ausreichendes und bezahlbares Betreuungsangebot mit entsprechender Hausaufgabenbetreuung zur Verfügung steht. Hier ist regelmäßig zu prüfen, ob das aktuelle Angebot noch dem Bedarf entspricht und gegebenenfalls Abhilfe zu schaffen.

Bei Bedarf ist also das Ganztagsangebot auszubauen. Dabei unterstützen wir weiterhin die betreute Grundschule und die offene Ganztagsschule als bewährtes Betreuungskonzept. Dazu gehört auch die Mittagsverpflegung kindgerecht und attraktiv vorzuhalten. Hierfür sind Mensen zu unterhalten und gegebenenfalls zu erweitern. Insbesondere muss wegen der Umstellung auf G8 an der Jungmannschule die Mensa des Schulzentrums vergrößert werden. Denn zusätzlich zu den Schülern der Peter-Ustinov-Schule sind immer mehr Schüler der Jungmannschule aufgrund des Unterrichts am Nachmittag auf die Mittagsverpflegung angewiesen.

Für alle Schularten gilt es, einen Weg der finanziellen Unterstützung zur Mittagsverpflegung für einkommensschwache Familien zu finden.

Weiterhin wird die FDP die gut etablierte Schulsozialarbeit an den Schulen begleiten und sich für deren Erhalt einsetzen. Auch hier ist eine regelmäßige Bedarfsüberprüfung notwendig. Dabei werden immer auch auf die Verantwortung des Landes hinweisen, um eine Entlastung für unsere Stadt zu erreichen.

Eltern und deren Kinder sollen weiter durch eine ihren Fähigkeiten entsprechende Förderung und Forderung an Schulen unterstützt werden. Die Förderung von Schülern durch aktive Senioren im Carlo Club der Gorch-Fock-Schule zeigt, wie ein Zusammenwirken von Jung und Alt sinnvoll funktionieren kann. Für die Fortführung der finanziellen Förderung dieses Projektes wird die FDP sich weiterhin einsetzen.
Wir wollen die die Insel der Fritz-Reuter-Schule erhalten. Sie steht im Zusammenhang mit der wohnumfeldbezogenen Kinder- und Jugendarbeit im Einzugsgebiet der Schule und leistet Konflikt- und Problemlösung auf kurzem Wege.

Die FDP fordert eine Gleichbehandlung zwischen Städten und Umlandgemeinden bei den Schülerbeförderungskosten. Das bedeutet, dass die Schülerbeförderung innerhalb der Stadt nicht weiterhin teurer sein darf als für auswärtige Schüler. Anders als zurzeit sind die Schüler der Oberstufen und der Berufsbildungszentren einzubeziehen. Jede neue Regelung muss diesen Ansprüchen genügen.

3. Familie und Kinder 5. Kultur