3. Familie und Kinder

 
Bilanz 2008-2013:
Die Förderung und Unterstützung junger Familien liegt uns schon in der laufenden Ratsperiode sehr am Herzen. Wir möchten, dass Eckernförde jungen Familien ein attraktives Angebot unterbreitet, sich hier niederzulassen und wohlzufühlen. Dafür haben wir unter anderem das Angebot von bezahlbarem Bauland und verlässliche Kinderbetreuung für unerlässlich erachtet.

Die FDP hat den Verkauf von bestehenden Erbbaugrundstücken der Stadt an die jetzigen Nutzer ermöglicht. Die Erlöse daraus sind an die Erschließung neuer Erbbaugrundstücke gebunden. Damit können junge Familien künftig in Eckernförde wieder kostengünstig ein Eigenheim erbauen. Mögliche Grundstücke haben wir dafür im Herzen von Borby, einem Ort mit bereits bestehender Infrastruktur aufgezeigt. Die Umwandlung der Kleingartenkolonie Ekholt in Bauland bietet sich mit seiner dennoch naturnahen, kinderfreundlichen Lage dazu an.

Den Ausbau der Betreuung für die unter dreijährigen Kinder haben wir mit Schaffung weiterer Krippengruppen in unterschiedlichen Einrichtungen weiter vorangebracht. Der Kreis hat die Grundlage der Finanzierung für Kindertageseinrichtungen geändert. Dieses wurde in Eckernförde in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe Kinderbetreuung aufgenommen. Gemäß der Forderungen der FDP aus dem Jahre 2007 orientiert sich nun die Bezuschussung der nichtstädtischen Kindertagesstätten am Betreuungsaufwand einer Einrichtung. So wird sich zukünftig eine Steigerung der Angebote für die Kinder und deren Eltern ergeben.

Mit dem Erhalt der wohnumfeldbezogenen Kinder- und Jugendarbeit ist es uns gelungen, ein Hilfeprojekt aufrechtzuerhalten, das durch aufsuchende Sozialarbeit zur Konfliktlösung in Familien beiträgt.

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Auch in den kommenden fünf Jahren soll die Stadt ihr bestehendes Angebot für die Kinderbetreuung aufrechterhalten. Neue Angebote sollen lediglich dann durch die Stadt betrieben werden, wenn diese bei nachgewiesenem Bedarf nicht durch freie Träger erbracht werden können. Zur Vereinbarung von Beruf und Familie sollen die bestehenden Ganztages- und Krippenangebote weiter ausgebaut werden. Ab dem 01.08.2013 besteht ein gesetzlicher Anspruches auf einen Krippenplatz für ein- bis dreijährige Kinder. Für Schleswig-Holstein gilt die Vorgabe, dass für 35 % der Kinder unter 3 Jahren ein Krippenplatz vorzuhalten ist. Wir werden genau beobachten, ob diese Vorgabe für unsere Stadt ausreichend ist. Anderenfalls werden wir schnellstmöglich einen bedarfsgerechten Ausbau in die Wege leiten.

In der Arbeitsgemeinschaft Kinderbetreuung werden wir uns weiterhin für die Gleichstellung der Träger freier Kindertageseinrichtungen mit den städtischen Einrichtungen bei vollem Kostenausgleich einsetzen.
Die medizinische Versorgung von Kindern und werdenden Müttern in Eckernförde wollen wir nachhaltig sichern. Ziel ist es, vor Ort dauerhaft ein ausreichendes Angebot vorzuhalten. Die Verweisung von Kindern und Gebärenden an Kliniken in Schleswig, Kiel und Rendsburg ist unzumutbar. Damit junge Familien auch künftig in Eckernförde wohnen können, ist diese medizinische Grundversorgung für unsere Stadt unverzichtbar.

Die Schaffung bezahlbaren Wohnraumes setzt den Grundstein für die Ansiedelung junger Familien in Eckernförde. Mit der Erschließung der Kolonie Ekholt als Angebot mit Erbbaugrundstücken sowie der Erweiterung des Baugebietes Domsland durch Domsland II mit Erbbaugrundstücken und Mietwohnungen werden wir dieses Angebot an die jungen Familien bereitstellen.

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