Dez 312014
 

Liebe Eckernförderinnen und Eckernförder,

unsere Stadt befindet sich in einem umfassenden Veränderungsprozess. Besonders sichtbar ist dieser an der Hafenspitze, wo jetzt der zweite Bauabschnitt voranschreitet. Doch nicht nur baulich entwickelt sich unsere Stadt, auch der demografische Wandel macht sich bemerkbar. Mit dem geplanten Umzug der Kita Mitte in die ehemalige Willers-Jessen-Schule werden wir glücklicherweise auch künftig noch Kinderlärm in der Innenstadt hören.

Neben der neuen Feuerwache wird mit einem Parkhausneubau das Projekt Nooröffnung beginnen, das uns die nächsten Jahre begleiten wird. Weiterhin soll am Bahnhof ein neues Kino entstehen, die ehemalige Bauschule wird Wohngebiet. Die Stadt selbst muss massiv in den Erhalt der Bausubstanz vor allem der städtischen Schulen, der Sporthallen und des Klärwerks investieren. Auch die Kieler Straße und ihre Plätze sollen weiterentwickelt werden.

All das wird mit einer Erhöhung der städtischen Verschuldung einhergehen. Sie wird sich auf rund 16 Mio. Euro bis 2018 verdoppeln. Nicht berücksichtigt sind dabei mindestens 6 Mio. Euro für die beschlossene Sanierung der Stadthalle. Die Debatten um das Sinnvolle und Notwendige werden wohl in den nächsten Jahren schärfer. Bisher war Eckernförde immer ein Beispiel für einen verantwortungsvollen Umgang mit den städtischen Finanzen. Ob das auch für die sich abzeichnende „Große Koalition“ von CDU und SPD gilt, werden wir im kommenden Jahr kritisch hinterfragen. Damit auch künftig gilt: „In Eckernför, dor hebbt se’t rut, ut Sülver Gold to maken.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie im Namen der FDP Gesundheit, Erfolg und Glück für 2015.