Aug 122013
 

Zu einem Schreiben der Anwohner der Berliner Straße mit Forderungen hinsichtlich der Lärmaktionsplanungen der Stadt erklärte der FDP-Ratsherr, Oliver Fink:

„Aus Sicht meiner Partei ist es unbestritten, dass der zunehmende Verkehr die Anwohner der Berliner Straße belastet. Diese Belastung ist derzeit durch zusätzliche rund 7.000 LKW, die aufgrund der Sperrung der Rader Hochbrücke durch Eckernförde fahren, noch einmal enorm erhöht. Insofern habe ich großes Verständnis dafür, dass sich die Anwohner mit Forderungen für eine Verbesserung ihrer Situation an Verwaltung und Politik wenden.“

Fink erklärte, dass insbesondere die Forderung nach der anstehenden regelmäßigen Fortschreibung der gesetzlich vorgeschriebenen Lärmaktionsplanung berechtigt ist. Er gehe davon aus, dass die Verwaltung dazu im kommenden Umweltausschuss eine Vorlage präsentieren werde.

„Bei der Berliner Straße handelt es sich allerdings um einen Teil der Bundesstraße 76“, erläuterte der Liberale. Deshalb müsse zunächst geklärt werden, welche der Punkte die Stadt überhaupt in eigener Verantwortung regeln kann und wo andere staatliche Stellen entscheiden.

„Erst wenn wir wissen, ob und wie wir tatsächlich zu einer Verbesserung beitragen können, ist es sinnvoll, über konkrete Maßnahmen zu sprechen. Erst dann können wir auch in einen Abwägungsprozess und die politische Diskussion einsteigen“, beschreibt Fink das sinnvolle Vorgehen. Er habe deshalb die Verwaltung gebeten, zu den Forderungen der Anwohner in der nächsten Sitzung des Umweltausschusses einen umfassenden Fragenkatalog zu beantworten.

„Die Kenntnis darüber, was wir überhaupt regeln können, ist meiner Auffassung nach dann die Grundlage für die Diskussion darüber, was wir tatsächlich auch regeln wollen. Dazu werden wir uns äußern, wenn die Fakten auf dem Tisch liegen“, schloss Fink.

Anlage: Fragenkatalog an die Verwaltung