Dez 312012
 

Liebe Eckernförderinnen und Eckernförder,

gewöhnlich werden Neujahrsgrüße dafür verwendet, dass politische Parteien erklären, was sie im vergangenen Jahr Tolles geleistet haben und im nächsten Jahr leisten wollen. Dazu gäbe es genügend Anlass, zumal im nächsten Jahr Kommunalwahlen anstehen.

Ich möchte jedoch in diesem Jahr lieber noch einmal auf die großen Herausforderungen eingehen, vor die Eckernförde zurzeit von übergeordneten Ebenen gestellt wird. Die aus Sicht der FDP bedeutendste ist die immer noch nicht abgewendete Schließung der Geburts- und Kinderstationen in der imland-Klinik.

Diese drohende Schließung ist deshalb so überaus gefährlich, weil sie in Zeiten der zunehmenden Alterung unserer Gesellschaft die Attraktivität der gesamten Region Schwansen, Eckernfördes und des nördlichen Dänischen Wohldes für junge Familien herabsetzt. Alles, was die Ratsversammlung gemeinsam in den letzten Jahren beschlossen hat, um Eckernförde auch für diese Zielgruppe attraktiver zu machen – unter anderem der Ausbau der Kinderbetreuung, die Einführung von Schulsozialarbeit und Ganztagsschulen, besondere Erbbaukonditionen für Familien, die Schaffung neuer Erbaugrundstücke – würde durch eine Entscheidung des Kreises, diese beiden Stationen zu schließen, großen Schaden nehmen.

Weil der Verlust der Geburts- und der Kinderstation unsere Stadt für die Zukunft sehr negativ beeinflussen würde, bitte ich Sie nachdrücklich, bei der Stimmabgabe zur Kreistagswahl im Mai nur diejenigen Parteien zu berücksichtigen, die sich ohne Vorbehalte zu deren Erhalt bekennen. Da die Wahlprogramme noch nicht beschlossen sind, weiß ich nicht, ob der FDP-Kreisverband dieser Anforderung entsprechen wird. Wir Eckernförder Liberale werden allerdings dafür kämpfen. Mit Ihrer Stimmabgabe haben Sie entscheidenden Einfluss darauf, wie es in der kreiseigenen imland-Klinik weitergeht.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie im Namen der FDP Gesundheit, Erfolg und das nötige Glück für das Jahr 2013.

        Oliver Fink, Fraktionsvorsitzender