Nov 182012
 

Anlässlich der Presseberichterstattung über den FDP-Antrag in der letzten Sitzung des Hauptausschusses erklärte der Fraktionsvorsitzende Oliver Fink:

Eckernförder Zeitung: FDP nimmt freilaufende Hunde ins Visier

„Meine Erinnerung an die Diskussion im Ausschuss ist eine etwas andere. Anhand des Artikels könnte man irrtümlich den Eindruck gewinnen, wir sähen generell freilaufende Hunde in der Stadt kritisch. Ich habe auch nicht davon gesprochen, dass Hunde allgemein unberechenbar seien. Vielmehr habe ich auf die besondere Situation auf Sportplätzen hingewiesen, die dazu führen kann, dass es zu Missverständnissen zwischen Mensch und Hund kommt. Deshalb lassen verantwortungsvolle Hundehalter auch ohne Verbote an solchen Orten ihre Hunde niemals frei laufen.“

Fink ergänzte, dass sich an der Haltung der FDP zu Hunden in Eckernförde nichts geändert habe: „Wir haben uns dafür eingesetzt, dass außerhalb der Saison Hunde am Strand laufen können. Wir haben der Erhöhung der Hundesteuer in der bestehenden Form nicht zugestimmt. Vielmehr wollten wir für den ersten Hund niedrigere, dafür für weitere Hunde höhere Sätze. Und wir haben uns dagegen gewehrt, Hunden allein aufgrund der Rasse als Gefahrhunde zu klassifizieren und mit höheren Hundesteuern zu belegen.“

Die konkreten Vorfälle auf dem Sportplatz am Saxtorfer Weg zeigen nach Finks Ansicht, dass „ein Wesenstest für die Halter offenkundig manchmal wichtiger ist als der für die Tiere“. Der größte Teil der Hundehalter sei seiner Meinung nach vernünftig. Deshalb gehe es darum, die wenigen, die durch ihre Uneinsichtigkeit ihre Mitmenschen gefährden, in die Schranken zu weisen: „Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt. Und zur Freiheit gehört das Recht auf körperliche Unversehrtheit, das die Stadt als Schulträger für die Schüler sicherstellen muss. Deshalb warten wir gespannt auf die Antworten der Verwaltung auf unsere Fragen.“

„Ich bin der Meinung, dass ich mit meinen Ausführungen im Ausschuss sehr zurückhaltend war und scharfe Formulierungen vermieden habe. Meine Fraktion hat auch keinesfalls die Absicht, Hundehalter und übrige Bürger gegeneinander auszuspielen. Wir sehen allerdings die Stadt in der Verantwortung, die Bürger vor den wenigen Uneinsichtigen zu schützen, die eine Gefährdung ihrer Mitmenschen billigend in Kauf nehmen,“ schloss Fink.