Nov 012010
 

Am vergangenen Samstag hat die FDP-Ratsfraktion im Ostseebad Damp im Rahmen einer Klausurtagung ihren Vorstand einstimmig im Amt bestätigt. Oliver Fink als Vorsitzender und Kathrin Jess als seine Stellvertreterin werden die Fraktion auch in die zweite Hälfte der Ratsperiode führen. „Wenn alles gut läuft, dann besteht auch keine Notwendigkeit zum Wechsel“, erklärte Ratsherr Lars Seemann.

Hauptthema der Klausurtagung waren die Haushaltsaufstellung für das Jahr 2011 und die Vorbereitung der Beratungen über die Haushaltskonsolidierung. Dazu begrüßten die Liberalen auch Bürgermeister Jörg Sibbel.

„Wir nehmen mit einiger Befriedigung zur Kenntnis, dass viele unserer Vorschläge, die in den letzten Jahren noch rundweg abgelehnt wurden, jetzt auch in anderen Fraktionen Gegenstand der Debatte sind“, erklärte Oliver Fink. „Jetzt merken anscheinend auch die Letzten, dass die Stadt genau auf die Situation zusteuert, vor der wir seit langem gewarnt haben. Deshalb geht es nun darum, mit Augenmaß zu schauen, wie wir die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt erhalten. Dafür muss eine breite Mehrheit in der Ratsversammlung gewonnen werden. Das Gespräch mit dem Bürgermeister war in dieser Hinsicht sehr konstruktiv und hilfreich.“

Die Entwicklung an der Hafenspitze und am Noordurchstich wurde ebenfalls intensiv diskutiert. Kathrin Jess erklärte zu den Planungen an der Hafenspitze: „Wir haben aus der Einwohnerversammlung einiges mitgenommen. Zum einen hatten wir den Eindruck, dass die Vorstellungen überwiegend positiv zur Kenntnis genommen wurden. Auf der anderen Seite haben wir auch einige Aufgaben mitgenommen. Diese werden wir in den nächsten Wochen abarbeiten. Eine noch genauere Betrachtung der verkehrlichen Situation gehört mit Sicherheit dazu.“

„Wenn man auf die Vorlagen der Verwaltung für die kommenden Sitzungen von Bau- und Umweltausschuss und Ratsversammlung schaut, kann man erkennen, dass es an der Nooröffnung deutlich schneller voran geht, als die meisten vermutet haben. Wir sehen das mit Freude, werden allerdings ein Auge darauf haben, dass die Stadt sich hierbei finanziell nicht übernimmt“, schloss Fink.