Mai 282008
 

Zum Ergebnis der Kommunalwahl und der Ankündigung der CDU, Gespräche mit den Liberalen über eine Zusammenarbeit aufnehmen zu wollen, erklärte der Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Eckernförde, Oliver Fink:

„Ich möchte mich bei unseren Wählern für ihr großes Vertrauen bedanken, welches dazu geführt hat, dass wir als einzige Partei der alten Ratsversammlung auch in absoluten Zahlen Stimmen hinzu gewinnen konnten: Immerhin hat die FDP knapp 200 Stimmen mehr als vor 5 Jahren erzielt. Die drei Sitze, mit denen wir künftig liberale Politik gestalten werden, sind vor allem auch ein Ergebnis der hervorragenden Arbeit unseres scheidenden Ratsherrn Jan-Hendrik Strunk. Wir werden seinen Weg fortsetzen.“

„Mit großer Freude haben wir zur Kenntnis genommen, dass die CDU mit uns über Möglichkeiten einer Zusammenarbeit sprechen möchte. Das werden wir in Sachfragen – wie schon in der Vergangenheit – immer gern tun. Ob allerdings die Wähler mit ihrer Stimmabgabe wirklich unbedingt weiterhin ‚verlässliche Mehrheiten‚ haben wollen, wage ich zu bezweifeln. Ich interpretiere die Verluste der beiden großen Parteien eher so, dass vielmehr der Bedarf an einer offenen, sachorientierten demokratischen Diskussionskultur besteht. Rein taktische Bündnisse zur Machtsicherung werden in meinen Augen die Politikverdrossenheit nur verstärken“, fuhr Fink fort.

„Wir haben uns im Wahlkampf klar für mehr Transparenz ausgesprochen, wollen die Öffentlichkeit aller Ausschusssitzungen und Fragemöglichkeiten der Einwohner zu jedem Tagesordnungspunkt. Wir wollen die unnötigen Steuererhöhungen zurück nehmen. Hinzu kommen unsere im Wahlprogramm dargelegten weiteren Ziele. Jeder, der uns hilft, diese Ziele umzusetzen, ist willkommen. Ist die programmatische Übereinstimmung – gerade auch bei den Kernzielen – groß, machen Kooperationen Sinn. Wir freuen uns auf die Gespräche mit der CDU“, schloss der liberale Ortsvorsitzende.