Jan 162007
 

Anlässlich der Informationsveranstaltung des Aktionsbündnisses Allianz für ein besseres Schulgesetz am kommenden Donnerstag erklärte der FDP-Ortsvorsitzende Oliver Fink:

„Das von Ministerin Ute Erdsiek-Rave auf den Weg gebrachte Schulgesetz ist für die betroffenen Kinder und ihre Eltern eine Katastrophe – von den Lehrkräften gar nicht zu sprechen. Die Einschulung auch nicht schulreifer Kinder wird nach einer Stichtagsregelung verpflichtend, ohne dass die Schulen personell für diese Situation ausgestattet werden. Haupt- und Realschulen werden zu Regionalschulen zusammengepresst – auch dort, wo es überhaupt keinen Sinn macht. In den Gesamtschulen wird die Binnendifferenzierung aufgehoben, sie werden zu so genannten Gemeinschaftsschulen herab gestuft.“

„Das Schlimme ist, dass es für keine Schulform damit besser wird. So kritisieren denn auch Bildungsexperten aller politischen Richtungen diesen ideologischen Schaukampf auf dem Rücken unserer Kinder. Besonders unverständlich ist, dass die CDU bei diesem Unsinn ebenfalls als treibende Kraft mitwirkt, nachdem sie noch im Wahlkampf den Erhalt des dreigliedrigen Schulsystems als eigenes Ziel versprochen hat,“ fuhr der Liberale fort.

„Deshalb ist die Arbeit des Aktionsbündnisses aus Schüler- und Elternvertretungen sowie Lehrerverbänden für eine qualitativ hochwertige Bildungslandschaft so wichtig. Die FDP – nicht nur in Eckernförde – unterstützt diese Arbeit ausdrücklich. So wird beispielsweise auch der Bildungsexperte der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Ekkehard Klug, auf dem Informations- und Diskussionsabend am kommenden Donnerstag, den 18. Januar 2007, um 19.00 Uhr in der Aula des Schulzentrum Süd die Position der Liberalen für eine verantwortungsvolle Bildungspolitik darlegen. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass anständige Bildung nicht in absehbarer Zeit etwas wird, das nur noch diejenige ihren Kindern bieten können, die sich eine Privatschule leisten können,“ versprach Fink abschließend.

Anlage: Einladung des Aktionsbündnisses Allianz für ein besseres Schulgesetz