Sep 292006
 

Zur heutigen PressemitteiIung des Wissenschaftsstaatssekretärs Jost de Jager über die mögliche Weiternutzung der Bauschulgebäude erklärte der Eckernförder FDP-Ratsherr, Jan-Hendrik Strunk:

„Zunächst einmal überrascht es, dass ausgerechnet fünf Tage nach der Bürgermeisterwahl vom Staatssekretär de Jager so ein Überrasschungsei aus dem Hut gezaubert wird, von dem die Vertreter der Stadt bisher nicht erfahren haben.“

„Aber sei’s drum, wenn es sich um ein Projekt handelt, das sich zum Vorteil der Stadt entwickeln kann. Uns wäre der Erhalt der Fachhochschule Bauschule zwar immer noch lieber gewesen, aber es ist zu begrüßen, dass das Land nun doch anscheinend seiner Verpflichtung nachkommt, für eine Nachnutzung der Gebäude der Bauschule nach dem Abzug des Fachbereichs zu sorgen. Das ist aber auch das Mindeste, was man verlangen kann, nachdem Herr de Jager noch als Eckernförder CDU-Vorsitzender im letzten Wahlkampf vollmundig die Rettung der Bauschule versprach. Dass künftig am Standort der Fachhochschule erneut eine Bildungseinrichtung auf Hochschulniveau entstehen soll, erscheint dabei sinnvoll“, so Strunk.

„Wenn nun chinesische Investoren bereit sind, Mittel einzusetzen, die das Land angeblich für die den Erhalt der Bauschule am Standort Eckernförde nicht mehr hatte, umso besser. Wenn Eckernförde als Standort für Kooperationsbeziehungen im Ostseeraum einen Namen erhält, dann bietet das auch weitere Chancen für die Entwicklung unserer Stadt im internationalen Kontext. Die Idee als solche ist also gut. Wir hoffen bald Genaueres vom Land über das Projekt zu erfahren und was eventuell von der Stadt erwartet wird. Denn, wie bereits gesagt, bisher hat das Land hierzu noch nichts vorgelegt. Niemand weiß, was genau dahinter steckt“, so Strunk abschließend.