Apr 272006
 

Zur gestrigen Entscheidung des Bau- und Umweltausschusses, das geplante neue Baugebiet „Schiefkoppel“ nicht über den Diestelkamp zu erschließen, erklärte der Ortsvorsitzende der FDP-Eckernförde, Oliver Fink:

„Wir freuen uns, dass der Bau- und Umweltausschuss in seiner gestrigen Sitzung die Erschließung der ‚Schiefkoppel‘ durch das Wohngebiet Diestelkamp abgelehnt hat und mit der Änderung des F-Planes eine Erschließung des Gebiets von Norden bei gleichzeitiger Ausweisung weiteren Bauerwartungslandes vorsieht. Damit folgt er einer bereits auf der Mitgliederversammlung am 2. Februar beschlossenen Forderung unseres Ortsverbandes.“

„Der gestrige Ortstermin hat eindeutig unsere Meinung bestätigt, dass es an der geplanten Stelle zwar technisch möglich ist, eine Stichstraße zu errichten, dieses aber für die Anwohner zu einer unzumutbaren Situation führen würde. Weiterhin wurde mehr als deutlich, dass der Diestelkamp den verkehrlichen Anforderungen in keinem Maße gewachsen wäre. Dementsprechend konnte der engagierte Auftritt der Anwohner beim Ortstermin und in der anschließenden Bürgerfragestunde auch in keiner Weise überraschen“, fuhr der Liberale fort.

„Wir begrüßen es weiterhin ausdrücklich, dass der beschlossene Antrag vorsieht, dass die Stadt die LEG bei der Erschließung des Baugebietes vom Windebyer Weg aus unterstützen wird, insbesondere bei den Verhandlungen mit Grundeigentümern. Der gesamte Sitzungsverlauf hat gezeigt, dass es möglich ist, einen Widerspruch zwischen berechtigten Interessen von Investoren und Anwohnern zu Gunsten der Bürger unserer Stadt aufzulösen, ohne dabei die Investoren zu verprellen oder gar moralisch zu verurteilen. Das wäre auch gerade im Hinblick auf die jahrelange gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eckernförde und der LEG wirklich unangebracht. Insofern ist das Vorgehen des Bau- und Umweltausschusses Beispiel gebend“, schloss Fink.