Feb 242006
 

Zur CDU-Pressemitteilung über die Frage ob zum OIZ eine freihändige Auftragsvergabe an ein Architektenbüro stattfinden soll oder nicht, erklärte der Eckernförder FDP-Ratsherr, Jan-Hendrik Strunk:

„Die CDU hat deutlich gemacht, dass sie keine freihändige Auftragsvergabe an ein bestimmtes Architektenbüro befürworten will. Das ist ihr gutes Recht und sie nennt dafür auch die aus ihrer Sicht zutreffenden Argumente. Ich hätte mir gewünscht, dass man bis zum Bauausschuss gewartet hätte um diese Diskussion zu führen, dort die Argumente auszutauschen und dann eine Entscheidung zu treffen. Leider ist die Union, wie so oft in der Vergangenheit, einseitig vorgeprescht und nutzt die Diskussion um das OIZ als Gelegenheit durch persönliche Anwürfe gegen die Verwaltungsspitze in den Bürgermeisterwahlkamp einzugreifen. Das ist kein glücklicher Stil und lässt nicht Gutes für den weiteren Wahlkampf versprechen“, sagte Strunk.

„Es darf hier nicht der Eindruck entstehen, dass eine freihändige Vergabe an ein Architektenbüro eine unzulässige Vorgehensweise wäre. Die Landesverordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge ist gerade deswegen vom CDU-geführten Wirtschaftsministerium in den Wertgrenzen geändert worden, um Verwaltungen mehr Möglichkeiten zu geben ohne Ausschreibungen Aufträge zu vergeben. Es nun der Bürgermeisterin vorzuwerfen dieses Mittel anzuwenden, um eine Zeitverzögerung zu vermeiden, wirkt nicht gerade logisch. Darüber hinaus war bisher auch immer die CDU vom Entwurf von Giese und Partner überzeugt. Dieser war nicht zuletzt auch in der fast schon legendären Ringelnatter der CDU vom Dezember letzten Jahres abgebildet. Das Projekt lässt sich auch ein paar Meter weiter landwärts verwirklichen. Insofern verwundert dieses erneute Hin und Her der größten Fraktion in der Ratsversammlung schon ein wenig. Ich wünsche mir, dass nun nicht erneut ein künstlich aufgeblasener Streit entsteht, auch wenn gerade Bürgermeisterwahlkampf ist. Das bringt keinen weiter“, so Strunk abschließend.