Dez 302005
 

Anlässlich des bevorstehenden Jahreswechsels erklärten der FDP Ratsherr Jan-Hendrik Strunk und der FDP-Ortsvorsitzende Oliver Fink:

„Wir Eckernförder haben ein wirklich bewegtes Jahr hinter uns: Am Jahresbeginn haben wir zunächst endgültig das unselige UTZ-Projekt beenden und damit großen Schaden vom Stadtbild abwenden können. Fast das ganze Jahr hindurch beschäftigte die Politik danach die Standortfrage des OIZ, bis am Ende – gerade auch durch die Mitwirkung vieler Bürger – der beste Standort am Seesteg gewählt wurde. Jetzt geht es darum, das Projekt dort zügig umzusetzen. Direkt in der Nachbarschaft des OIZ plant die Firma ARCTEC ein Hotelprojekt zu realisieren. Auch dieses Thema beschäftigte die Politik – zu unserem Leidwesen größtenteils hinter verschlossenen Türen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit.“

„Mit der Landtags- und der ungeplanten Bundestagswahl wurden wir 2005 zweimal an die Urnen gerufen“, fuhren die beiden fort, „und erhielten als Ergebnis in beiden Fällen eine sogenannte große Koalition. Für Eckernförde war besonders die im Lande von Nachteil, weil SPD und CDU gemeinsam das Ende der Bauschule besiegelten – entgegen dem Wahlversprechen der CDU.“

Fink und Strunk gaben den folgenden Ausblick: „Auch im nächsten Jahr bleibt es spannend. Wird es gelingen, die Verschandelung der Hafenspitze durch ein überdimensioniertes Hotel zu verhindern und sie stattdessen passend zu entwickeln? Wird es gelingen, eine Verwaltungskooperation zwischen dem Amt Windeby und Eckernförde zu installieren? Werden wir die ungerechtfertigte Erhöhung der Kreisumlage rechtlich stoppen können? Wie werden wir den Haushalt der Stadt nachhaltig sichern, ohne das soziale Gefüge der Stadt aus den Angeln zu heben? Wie werden wir die Attraktivität nicht nur der Innenstadt steigern können? Und schlussendlich finden im Mai der Schleswig-Holstein-Tag und im September noch die direkte Bürgermeisterwahl statt. Wir Eckernförder haben also alle Chancen, positiv auf die Entwicklung unserer Stadt Einfluss zu nehmen.“

„Abschließend möchten wir noch einmal an das schreckliche Ende des letzten Jahres mit der Tsunami-Katastrophe in Südostasien und die daraus resultierende große Spendenbereitschaft der Deutschen erinnern. Auch wenn uns in diesem Jahr schreckliche Ereignisse in dieser Größenordnung scheinbar erspart blieben, rufen wir Sie dazu auf, weiterhin den Notleidenden der Welt helfend zur Seite zu stehen“, schlossen die beiden FDP-Männer.