Sep 262005
 

Zum Kommentar in den heutigen Tageszeitungen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages unter der Überschrift „Schwach, schwächer, FDP“ erklärte der Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Eckernförde, Oliver Fink:

„Ich habe diesen Kommentar, der sich vordergründig mit unserem Landesparteitag beschäftigt, mit zufriedener Genugtuung zur Kenntnis genommen. Denn eigentlich geht es um etwas ganz anderes: Die FDP wird zu Recht wieder als Ernst zu nehmender Gegner im konservativen Lager wahrgenommen, der sich jetzt auch von dieser Seite der Auseinandersetzung mit der Feder stellen muss. Allerdings wäre es schon wünschenswert, wenn man dabei einigermaßen auf dem Boden der Tatsachen bliebe.“

„Zunächst einmal ist die FDP mit knapp 2.500 Mitgliedern in Schleswig-Holstein keinesfalls am Rande der Kampagnenfähigkeit. Wir sind hingegen weitaus größer als andere Parteien, die mit gleicher Abgeordnetenzahl im Landtag sitzen. Darüber hinaus sind wir finanziell hervorragend aufgestellt und erleben einen enormen Zulauf. Allein der Ortsverband Eckernförde ist in den letzten drei Monaten um mehr als 10 Prozent gewachsen. Wir erleben diesen Zulauf verstärkt bei den Jungen, seien es Wähler oder Mitglieder. Die haben nämlich verstanden: der FDP gehört die Zukunft, denn nur wir bieten echte Lösungen für die Sicherung der sozialen Sicherungssysteme und damit für die Zukunft der jungen Leute,“ fuhr der Liberale fort.

„Ein großer Teil der Wahrnehmung der FDP in Schleswig-Holstein findet zwar im Moment über Wolfgang Kubicki statt. Wir haben aber den Landtagswahlkampf mit dem Schwerpunkt Bildung sehr stark über Dr. Ekkehard Klug betrieben, einem Experten in diesem Bereich, dessen Kaliber in keiner anderen Partei zur Zeit erreicht wird,“ ergänzte Fink. „Und mit Dr. Heiner Garg verfügen wir über einen jungen Landtagsabgeordneten, der immer mehr die großen Fußstapfen eines Wolfgang Kubicki ausfüllt.“

„Dass wir die Landes-CDU im Bundestagswahlkampf nicht frontal angegangen haben, ist selbstverständlich. Das ist im linken Lager zwischen Grünen und SPD auch nicht geschehen. Aber nun ist es an der Zeit, auf die gebrochenen Wahlversprechen der CDU hinzuweisen, als da wären: Erhalt der Eckernförder Bauschule, Sicherung des gegliederten Schulsystems bei Einstellung weiterer Lehrer, Auflösung des Beförderungsstaus bei der Polizei, Aufhebung der Natura2000-Gebiete auf Eiderstedt und Beendigung der verfassungswidrigen Verschuldungspolitik des Landes auf Kosten der künftigen Generationen. Wir werden SPD und CDU aus der Rolle der oppositionsführenden Partei im Kieler Landtag und vermutlich demnächst auch im Bundestag stellen und an ihren Ankündigung messen. Da werden die wenig Freude dran haben,“ schloss der FDP-Mann.